Das Oberhaupt der UGKK übergab den Gläubigen in Australien Reliquien der seligen Edigna aus dem Geschlecht der Kiewer Fürsten

14. Dezember 2025

Am 14. Dezember betete der Vater und das Oberhaupt der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche, Swjatoslaw Schewtschuk, gemeinsam mit Mykola Bychok und dem Klerus der melbournesischen Eparchie in der Kathedrale der Heiligen Apostel Petrus und Paulus in Melbourne. Anlässlich des Abschlusses seines Besuchs in Australien übergab das Kirchenoberhaupt den Gläubigen die Reliquien der Selige Edigna, die dem Geschlecht der Kiewer Fürsten entstammte.

Das Oberhaupt der UGKK übergab den Gläubigen in Australien Reliquien der seligen Edigna aus dem Geschlecht der Kiewer Fürsten

Seine Seligkeit Swjatoslaw erinnerte daran, dass die selige Edigna eine Tochter des französischen Königs Heinrich I. und der Anna Jaroslawna war, Enkelin des Großfürsten von Kyjiw Jaroslaw der Weise. Trotz ihrer königlichen Herkunft wählte sie den Weg einer Einsiedlerin und lebte in der kleinen Ortschaft Puch unweit von München.

„Die selige Edigna ist eine Heilige, die drei europäische Völker vereint hat: das deutsche, das französische und das ukrainische. In Deutschland wird sie als Patronin der Pilger verehrt. Jedes Mal, wenn ihr euch auf den Weg zu einer Wallfahrt macht – selbst zu einer Reise in die Ukraine – , bitte ich euch, zuvor zu kommen und um den Segen eures Weges bei der Patronin der Ukrainischen Kirche zu beten“, rief Seine Seligkeit Swjatoslaw auf.

Kardinal Mykola Bychok dankte Seiner Seligkeit Swjatoslaw sowie den Mitgliedern des Ständigen Synods der Bischöfe der UGKK dafür, dass sie die Einladung angenommen und Australien besucht haben. Er sprach auch dem Klerus der melbournesischen Eparchie und allen Gläubigen seinen Dank für die beständige Unterstützung auf dem Weg des Dienstes aus.

Besonders erwähnte Kardinal Mykola die Unterstützung der Initiativen der Patriarchalischen Stiftung Mudra Sprava und stellte fest, dass dank des Benefizdinners vom vergangenen Sonntag durch gemeinsame Anstrengungen 70.000 US-Dollar gesammelt werden konnten.

„Wenn wir zusammenkommen, können wir viel Gutes bewirken“, betonte der Kardinal. „Seine Seligkeit Patriarch Swjatoslaw hinterlässt uns ein geistliches Vermächtnis – Worte, die er bereits an uns gerichtet hat: ‚Wer Ohren hat zu hören, der höre.’ Unsere Zukunft ist in Gott, unsere Zukunft liegt in der Einheit mit unserer Mutterkirche in der Ukraine, und nur jene, die Gott im Herzen tragen, haben eine wahre Zukunft. Das ist eine tausendjährige Geschichte. Das ist eine Wahrheit, die uns in besonderer Weise mit dem Herzen unserer ukrainischen Metropolitankirche und der Patriarchalkathedrale der Ukraine in Kyjiw verbindet. Eure Seligkeit, vergesst uns nicht. Und übermittelt allen Gläubigen in der Ukraine: Wir beten mit euch, wir leiden mit euch und wir verlieren gemeinsam mit euch die Hoffnung nicht.“

Quelle: Informationsabteilung der UGKK

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