Jugend des Apostolischen Exarchats nimmt am Neujahrstreffen von Taizé in Paris teil
29. Dezember 2025
Während des Europäischen Jugendtreffens im Geist von Taizé, das derzeit in Paris stattfindet, traf Bischof Ihor Rancja, Bischof der Pariser Eparchie des heiligen Wolodymyr des Großen, mit der Jugend des Apostolischen Exarchats für die Ukrainer des byzantinischen Ritus in Deutschland und Skandinavien zusammen.

Im Gespräch teilte der Bischof drei geistliche Impulse, die Christen helfen, in der heutigen Welt innere Ganzheit und Glauben zu bewahren.
Das Treffen fand unter Mitwirkung von P. Bohdan Sabala, dem Leiter der Jugendkommission des Apostolischen Exarchats in Deutschland und Skandinavien, statt. Er leitete die ukrainische Jugendgruppe und begleitete sie während des Europäischen Treffens.
Drei geistliche Aufrufe von Bischof Ihor Rancja an die Jugend:
Die Stille schätzen lernen in einer von Informationen überladenen Welt.
Der Bischof betonte, dass die Stille Raum für persönliche Reflexion, Gewissenserforschung, Gebet und geistliche Betrachtung eröffnet. Gerade in der Stille lernt der Mensch, auf Gott zu hören und den Weg seines Lebens besser zu erkennen.
Das Leben auf Fels bauen und nicht auf Sand, das heißt auf christlichen Werten.
Der Bischof unterstrich, dass gerade die Jugend ihre Zukunft gestaltet. Es gibt viele Versuchungen, auf Oberflächlichem aufzubauen – das ist einfacher und schneller, aber nicht von Dauer. Auf einem guten Fundament zu bauen ist anspruchsvoller und erfordert Einsatz, schenkt jedoch eine stabile und verlässliche Grundlage für das Leben.
Opferbereit lieben.
Wir alle brauchen Liebe und sehnen uns nach ihr. Aus dieser Sehnsucht heraus wollen wir oft nur Empfänger von Liebe sein. Doch christliche Liebe ist selbstlos und opferbereit. Deshalb lädt der Herr uns ein, unsere Liebe von uns selbst hin zum Nächsten auszurichten.
Zur Erinnerung: In diesen Tagen sind über 1.000 junge Ukrainerinnen und Ukrainer nach Paris zum 48. Europäischen Jugendtreffen von Taizé gekommen, das vom 28. Dezember bis 1. Januar stattfindet. Paris wird in diesen Tagen nicht nur zur europäischen Hauptstadt, sondern auch zu einem Raum lebendigen Zeugnisses von Glauben, Schmerz, Hoffnung und Einheit.




