Gemeinsam im Gebet für den Frieden: Ukrainische Gemeinde beim Fatimatag in Aschaffenburg
16. September 2026
Am Sonntag, dem 13. September, dem Gedenktag der Erscheinungen der Allheiligsten Gottesmutter in Fátima, nahm die ukrainische griechisch-katholische Gemeinde in Aschaffenburg an einer gemeinsamen Gebetsveranstaltung mit den örtlichen römisch-katholischen Gläubigen teil.

Jeden 13. Tag des Monats kommen die Gläubigen dem Aufruf von Bischof Bohdan Dzyurakh nach, um gemeinsam für einen gerechten Frieden in der Ukraine und in der Welt, für ein Ende des Krieges sowie für die Bekehrung Russlands zu beten. Anlässlich des Fatimatags fand dieses Gebet gemeinsam mit der deutschen Kirchengemeinde statt.
Das Programm der Gebetsbegegnung umfasste ein gemeinsames Rosenkranzgebet, die Gelegenheit zum Empfang des Sakraments der Buße, eine feierliche Heilige Messe sowie eine abendliche Kerzenprozession. Der Gottesdienst wurde von Weihbischof Paul Reder aus dem Bistum Würzburg in Konzelebration mit zahlreichen deutschen Priestern und dem Seelsorger der ukrainischen Gemeinde, Pfr. Ivan Sokhan, zelebriert.
Die Gebetsfeier fand in der Kirche statt, die der ukrainischen Gemeinde in Aschaffenburg regelmäßig für ihre Gottesdienste zur Verfügung steht, wodurch der Ort des gewohnten ukrainischen Gottesdienstes Raum für eine überregionale katholische Gemeinschaft bot.
Die traditionellen Gebetsbegegnungen zum Fatimatag werden vom Fatima-Weltapostolat organisiert. Die Botschaft von Fátima mit ihrem Aufruf zu Gebet, Umkehr und Frieden besitzt für die von den Folgen des Krieges betroffene ukrainische Bevölkerung eine besondere Aktualität.
Quelle: bamberg-ugkk.de






