In Schweden nahm die königliche Familie an einem Gebet für die Ukraine teil

26. Februar 2026

Am 24. Februar 2026, dem vierten Jahrestag des Beginns der großangelegten russischen Invasion in die Ukraine, fand in der Königlichen Kapelle (Slottskyrkan) ein ökumenisches Gebet statt. Der Gottesdienst wurde auf Veranlassung Seiner Majestät König Carl XVI. Gustaf organisiert.

In Schweden nahm die königliche Familie an einem Gebet für die Ukraine teil

Am Gebet für einen gerechten und dauerhaften Frieden in der Ukraine nahmen Seine Majestät der König und Ihre Majestät Königin Silvia, der Sprecher des Reichstags, die schwedische Außenministerin Maria Malmer Stenergard, Kardinal Anders Arborelius sowie Vertreter des diplomatischen Korps und eine zahlreiche ukrainische Gemeinschaft teil.

Das Gebet wurde von Pfr. Andrii Melnytschuk, Seelsorger der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche in Stockholm, Pastor Mikael Bjerkhagen, Hofkaplan, sowie Pfr. Andrii Linkevytsch von der Militärseelsorge-Mission der Orthodoxen Kirche der Ukraine geleitet. Der Gottesdienst wurde in ukrainischer und schwedischer Sprache gefeiert und war ein Ausdruck des unerschütterlichen Glaubens an die göttliche Vorsehung angesichts von Krieg und Leid.

Neben dem Gebet wurde auch ein künstlerisches Programm präsentiert, das von Chören und Instrumentalisten unter der Leitung von Ivetta Irkha vorbereitet wurde. Die meisten Mitwirkenden sind Ukrainerinnen und Ukrainer, die sich in Schweden unter vorübergehendem Schutz aufhalten. Die liturgischen Gesänge waren nicht nur Ausdruck religiöser Gefühle, sondern auch ein Zeugnis der lebendigen Präsenz der ukrainischen Kultur im Herzen der schwedischen Hauptstadt.

Nach Abschluss des Gebets hielt die Botschafterin der Ukraine, Svitlana Salischtschuk, eine Ansprache, in der sie die Bedeutung der fortgesetzten Unterstützung und der gemeinsamen geistlichen Werte betonte, die beide Völker verbinden.

Diese Veranstaltung bestätigte erneut die Rolle der Kirche als Institution, die in Zeiten historischer Prüfungen zur Konsolidierung der Gesellschaft um die Ideale des Friedens und der Menschenwürde beiträgt.

Fotos: Pär Bäckström, Henrik Garlöv, Inna Poliakovа

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