In Stockholm hat die Gemeinschaft „Mütter im Gebet“ neue Mitglieder aufgenommen
20. Mai 2026
„Die Liebe einer Mutter verändert die Welt, und das Gebet einer Mutter rettet sie.“ Unter diesem Motto fand am Sonntag, dem 17. Mai, in der Pfarrei des Seligen Hieromärtyrers Klymentij Scheptyzkyj in Stockholm (Schweden) die Aufnahme von 22 neuen Mitgliedern in die Pfarrgemeinschaft „Mütter im Gebet“ statt.

Drei Jahre des engagierten Dienstes
Die Aktivitäten und Gebetstreffen der Mütter in der Stockholmer Pfarrei dauern nun schon seit über drei Jahren an. In dieser Zeit ist die Gemeinschaft zu einem wahren spirituellen Zentrum und einer treibenden Kraft des Pfarrlebens geworden. Die Frauen vereinen sich nicht nur regelmäßig im inbrünstigen Gebet für ihre Kinder, die Kinder der Pfarrei, die Ukraine und die ganze Welt, sondern setzen ihren Glauben auch aktiv in die Tat um. Sie nehmen an verschiedenen karitativen Projekten teil, unternehmen Pilgerreisen, kümmern sich unermüdlich um die Schönheit der Kirche, die Gastfreundschaft in der Pfarrei und unterstützen sich gegenseitig in Zeiten der Prüfung.
Für die meisten der 22 Mütter war dieser Tag die logische Fortsetzung ihres langen Gebetsweges. Bisher hatten sie die regelmäßigen Gebetstreffen besucht, und nun legten sie vor Gott und der Pfarrgemeinde ein feierliches Gelübde ab. Mit diesem Akt bezeugten die Frauen ihren Wunsch, diejenigen zu sein, die im Gebet über die junge Generation wachen, und durch ihre eigene spirituelle Haltung anderen Müttern als lebendiges Beispiel und Ermutigung zu dienen.
Hintergrundinformationen zur Bewegung „Mütter im Gebet“
Die internationale Bewegung „Mütter im Gebet“ (Mothers Prayers) wurde im November 1995 in England von zwei Müttern gegründet – Veronica Williams und ihrer Schwägerin Sandra. Die Frauen spürten den besonderen Ruf Gottes, sich dem Gebet für die Rettung der Kinder vor den Gefahren und Versuchungen der modernen Welt zu widmen. Die Hauptregel der Bewegung ist das völlige Vertrauen auf Gott und die spirituelle „Übergabe“ der Kinder unter Seinen Schutz. Heute umfasst diese Bewegung über einhundert Länder der Welt und vereint Tausende von Gebetsgruppen.
In der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche (UGKK) ist die Bewegung seit dem Jahr 2000 offiziell aktiv. Die erste Gemeinschaft in der Ukraine entstand in Lwiw an der St.-Georgs-Kathedrale mit dem Segen des damaligen Oberhaupts der UGKK, Seiner Seligkeit Ljubomyr Husar. Seine Worte, dass ein aufrichtiges Muttergebet unserer Welt Hoffnung und spirituelle Heilung bringen kann, wurden zu einem wahren spirituellen Vermächtnis für die Bewegung. Heute ist „Mütter im Gebet“ eine der größten und aktivsten Laienbewegungen der UGKK, die Tausende von Frauen in allen ukrainischen Eparchien und im Ausland vereint.
Bei den Treffen vereinen sich die Mütter in einem einfachen, aber tiefen Gebet und verwenden dabei ein spezielles Gebetbuch der Bewegung. Sie beten an einem Korb, der die Hände Gottes symbolisiert, in den sie Zettel mit den Namen ihrer Kinder legen und deren Schutz und Zukunft vollständig dem himmlischen Vater anvertrauen.
Foto: Viktoriia Duda









