„Altenberger Licht“ für die Jugend der Ukraine: Ukrainische Jugend aus Köln bringt das Friedenslicht nach Lwiw und Saporischschja
21. Oktober 2026
In diesem Jahr bekam die traditionelle Aktion „Altenberger Licht“ eine ukrainische Dimension. Vertreterinnen und Vertreter der ukrainischen Jugend der Gemeinde in Köln empfingen gemeinsam mit ihrem Seelsorger das Friedenslicht aus dem Altenberger Dom. Sie geben es an die Jugend in der Ukraine weiter, die im Krieg lebt.

Eine Tradition aus der Sehnsucht nach Frieden
Jedes Jahr versammeln sich junge Menschen im Altenberger Dom bei Köln zur Aktion „Altenberger Licht“. Die katholische Jugend begründete diese Tradition im Jahr 1950 als Zeichen der Sehnsucht nach Frieden nach dem Zweiten Weltkrieg. Seitdem wird das Licht jedes Jahr von Altenberg aus in verschiedene Teile der Welt gebracht.
Die Idee, das Licht in diesem Jahr der leidgeprüften Jugend der Ukraine zu bringen, entstand gemeinsam mit Pfarrer Dr. Tobias Schwaderlapp, dem Vorsitzenden der Jugendkommission des Erzbistums Köln.
Drei Kerzen – drei Zeichen der Verbundenheit
Die ukrainische Jugend aus Köln erhielt drei Kerzen:
- Die erste bleibt bei der Jugend vor Ort, als Zeichen der Unterstützung für alle, die wegen des Krieges ihr Zuhause verlassen mussten.
- Die zweite geht nach Lwiw, wo viele junge Menschen aus allen Teilen der Ukraine Sicherheit suchen.
- Die dritte ist für Saporischschja bestimmt, wo die Jugend es am schwersten hat.
So wurde die ganze Jugend der Ukraine symbolisch in Liebe umarmt. In der Kirche, die voller junger Menschen aus der Umgebung war, wurde für einen gerechten Frieden in der Ukraine gebetet. Nach der Liturgie wurde die symbolische Umarmung ganz real, und dieser Moment berührte die Anwesenden besonders.
Nicht nur ein Symbol, sondern konkrete Hilfe
Zur Unterstützung der Jugend des Exarchats Donezk sammelten die Jugendlichen aus Köln aus eigener Kraft über 50 000 Hrywnja. Davon wird eine Powerstation gekauft. Sie hilft, die Jugendarbeit auch bei Stromausfällen fortzusetzen.
Nach Materialien von: ugkk.koeln
Fotos: Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln






