Bischof Bohdan ernennt neue Mitglieder des Vermögensverwaltungsrates des Apostolischen Exarchats
22. September 2026
Am 19. September verkündete Bischof Bohdan Dzyurakh in München das Dekret über die Ernennung der neuen Mitglieder des Vermögensverwaltungsrates des Apostolischen Exarchats für die Ukrainer des byzantinischen Ritus in Deutschland und Skandinavien.

Der Vermögensverwaltungsrat wird gemäß den Bestimmungen des Kodex der Kanones der Orientalischen Kirchen (CCEO, Kan. 263) und des Partikularrechts der UGKK (Kan. 32) als beratendes Organ berufen. Er unterstützt den Bischof bei der Verwaltung der zeitlichen Güter der Kirche sowie bei der ordnungsgemäßen Administration des kirchlichen Vermögens und der Finanzmittel, die für die Durchführung der evangelisierenden und humanitären Mission der Kirche erforderlich sind.
Den Vorsitz des Rates führt der Apostolische Exarch für die Ukrainer des byzantinischen Ritus in Deutschland und Skandinavien.
Das erste Arbeitstreffen des neu zusammengesetzten Wirtschaftsrates begann am 19. September mit einer Göttlichen Liturgie. Zum Abschluss legten die Mitglieder des Rates den Eid ab, ihren Dienst gewissenhaft und verlässlich zum Lob Gottes, zum Wohl der Kirche und gemäß ihrer Mission zu erfüllen. Anschließend erörterte der Rat unter dem Vorsitz des Apostolischen Exarchen mehrere Fragen mit dem Ziel, eine verantwortungsvolle, transparente und geordnete Verwaltung der zeitlichen Güter der Kirche auf exarchaler und pfarrlicher Ebene zu gewährleisten.
Gemäß den Worten von Bischof Bohdan Dzyurakh zeugt die Tätigkeit des neu zusammengesetzten Wirtschaftsrates vom „weiteren Aufbau des Apostolischen Exarchats und der Einbindung kompetenter Gläubiger aus dem Laienstand in das Leben und die Sendung der Kirche gemäß ihrer Berufung und den von Gott empfangenen Talenten und Gaben.“
Der Bischof dankte den Mitgliedern des Rates für ihre Bereitschaft, Zeit und Begabungen einzubringen, um den Gläubigen der UGKK in den Ländern des Apostolischen Exarchats sowie dem ukrainischen Volk in seinem gegenwärtigen Einsatz für Freiheit, Würde und staatliche Unabhängigkeit zu dienen.








