Die Ukrainische Griechisch-Katholische Kirche auf dem 104. Katholikentag in Würzburg
15. Mai 2026
Vom 13. bis 17. Mai findet in Würzburg der 104. Deutsche Katholikentag unter dem Leitwort „Hab Mut, steh auf!“ statt. Die ukrainische griechisch-katholische Gemeinschaft in Deutschland nimmt unter der Leitung von Bischof Bohdan Dzyurakh (dt.: Bohdan Dsjurach) vom Apostolischen Exarchat für die Ukrainer des byzantinischen Ritus in Deutschland und Skandinavien aktiv an diesem großen kirchlichen Forum teil.

Der Katholikentag ist das größte Ereignis der katholischen Kirche in Deutschland; die Organisatoren erwarten bis zu 30.000 Teilnehmer. Das Programm umfasst etwa 900 Veranstaltungen an fünf Tagen: Podiumsdiskussionen, Workshops, Konzerte, Meditationen, Ausstellungen und Gottesdienste.
Das ukrainische Zelt auf der Kirchenmeile
Während aller Tage des Katholikentags ist das Apostolische Exarchat mit einem speziellen ukrainischen Zelt auf der Kirchenmeile – der Hauptallee des Treffens zwischen der Brücke der Deutschen Einheit und der Friedensbrücke – vertreten. Das Zelt ist ein Raum der Begegnung, des Zeugnisses und des Dialogs – ein Ort, an dem die Teilnehmer des Katholikentags die UGKK, ihre Tradition und Gegenwart näher kennenlernen können.
Eröffnung der Ausstellung
Am Donnerstag, dem 14. Mai, am Fest Christi Himmelfahrt, eröffnete Bischof Bohdan in der Kirche St. Bruno eine Ausstellung mit Brandmalereien von Bohdan Pylypiv und Ikonen der seligen Edigna. Die der seligen Edigna gewidmeten Ikonen wurden von Künstlern aus der Ukraine geschaffen – Teilnehmern eines Kunst-Pleinairs, das im vergangenen Jahr in Puch (Bayern) stattfand, sowie von Künstlern, die an einem internationalen Wintertreffen in der Schweiz teilnahmen.
Der Bischof sprach über die Besonderheit des Schaffens des Künstlers Bohdan Pylypiv und darüber, dass der Autor der Ikonen seinen Sohn Andrii im Krieg verloren hat – ein Schmerz, den heute die Ukrainer erfahren, die unter den russischen Besatzern leiden. Zudem erzählte Bischof Bohdan von dem Künstler-Pleinair, dessen Ergebnis die in der Ausstellung präsentierten Ikonen der seligen Edigna sind.






