Christliches Ferienlager für Kinder aus Düsseldorf und Köln

8. August 2026

Die erste Woche der Sommerferien für die Kinder aus den Pfarreien in Düsseldorf und Köln begann traditionell mit einem christlichen Ferienlager. In diesem Jahr zählte die Veranstaltung 80 Teilnehmer und bot ihnen ein Programm für geistliches Wachstum, aktive Freizeitgestaltung sowie eine Plattform für die Heranbildung einer neuen Generation von Jugendleitern.

Christliches Ferienlager für Kinder aus Düsseldorf und Köln

Am ersten Tag kommen die Kinder am Veranstaltungsort des Lagers an, verabschieden sich von ihren Eltern, richten sich in ihren Zimmern ein und begeben sich gemeinsam zum Bittgottesdienst (Moleben) zur Allerheiligsten Gottesmutter. Mit diesem gemeinsamen Gebet beginnt das Ferienlager und eröffnet für alle Teilnehmer eine Woche, die dem geistlichen Wachstum, der Gemeinschaft und gemeinsamen Aktivitäten gewidmet ist. In diesem Jahr kamen im Lager 80 Personen zusammen: 57 Kinder im Alter von 9 bis 13 Jahren, 12 Animatoren aus den pfarrlichen Jugendgemeinschaften, 8 Hilfsanimatoren im Alter von 14 bis 16 Jahren sowie drei eingeladene Betreuer.

Die Grundlage eines jeden Tages im Lager bilden das gemeinsame Gebet und die Katechese. Ergänzt werden diese durch ein Programm, das geistliche Impulse, kreative und kognitive Angebote sowie aktive Freizeitgestaltung miteinander verbindet. Die tägliche Göttliche Liturgie, große Gruppenspiele, Workshops, Sportwettbewerbe, Morgengymnastik, das Erlernen ukrainischer Volks- und geistlicher Lieder sowie Zeit für den persönlichen Austausch helfen den Kindern, ihre Ferienzeit aktiv zu gestalten und im Glauben sowie in christlichen Werten zu wachsen.

Ein wesentlicher Bestandteil des Lagers is die „Schule für Animatoren“. An dieser nehmen Jugendliche teil, die in den vergangenen Jahren selbst als Teilnehmer im Lager dabei waren und sich nun als Helfer und zukünftige Gruppenleiter einbringen möchten. Die Vorbereitung auf diesen Dienst beginnt bereits lange vor den Sommerferien: Nach den sonntäglichen Göttlichen Liturgien nimmt die Jugend an theoretischen Einheiten teil, lernt die Grundlagen der Arbeit mit Kindern kennen, befasst sich mit der Organisation von Spielen sowie der Übernahme von Verantwortung und versucht, den jüngeren Teilnehmern als Vorbild zu dienen. Auf diese Weise wird im Lager eine neue Generation von Gruppenleitern herangebildet, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und ihren Mitmenschen zu dienen.

Zum Abschluss der Lagerwoche fand der traditionelle Familientag statt, der die Kinder, ihre Eltern und die Betreuer zu einer gemeinsamen Göttlichen Liturgie versammelte. Nach dem Gottesdienst sangen die Anwesenden ukrainische Lieder, tauschten sich über ihre Erlebnisse aus und nutzten die Gelegenheit zum Beisammensein in einer familiären Atmosphäre.

Quelle: Christliche Stimme 79/11 (2026) 21-25 /  ugkk.koeln

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