Festkonzert anlässlich des Jubiläums der Kathedrale

30. Juni 2026

Am 27. Juni fand in der Kathedrale Maria Schutz und Hl. Apostel Andreas in München anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Kirche ein festliches Chorkonzert unter dem Titel „Mit Gesang preisen wir Gott“ statt. An dem Konzert nahmen drei Chöre teil: der Kathedralchor „Pokrov“, der Chor „Nardos“ und der Kinderchor „Cantus“.

Festkonzert anlässlich des Jubiläums der Kathedrale

Bischof Bohdan Dzyurakh äußerte seine Freude über das Entstehen neuer Chöre und dankte den Leitern sowie den Chorsängern dafür, dass sie „die Herzen mit jenen Lichtern entzünden“, die sie an diesem Abend mitgebracht hatten.

„Das ist unsere ukrainische Gemeinde, das ist unsere ukrainische Seele“, erklärte der Bischof, „eine Seele, die derzeit durch die großen Prüfungen verwundet, aber voller Hoffnung ist. Und diese Hoffnung wollen wir heute teilen. Unsere Menschen hier in diesem Land bewahren seit über 100 Jahren mit Liebe ihre Kultur, wobei sie besonders in diesen letzten Jahren des großen Krieges gegen unser Volk Unterstützung erfahren. Wir singen, wir treffen uns, wir gehen von hier in Güte und Liebe fort und wir glauben, dass wir uns eines Tages in einer friedlichen Ukraine und in einem friedlichen Europa wiedersehen werden. Auf viele Jahre!“, sagte der Bischof.

Der Kathedralchor „Pokrov“ trug folgende Werke vor: „Preise den Herrn, meine Seele“ (Musik von Kyrylo Stezenko), „Du, eingeborener Sohn“ (Musik von Jakow Jazynewytsch), „Bulgarische Anaphora“ (Musik von Sr. Julianija Denyssowa) und „Gebet an die Gottesmutter“ (Musik von Hanna Hawrylez).

Der Chor „Nardos“ präsentierte folgende Stücke: „Selig der Mann“ (Vespergesang) aus dem Lwiwer Irmologion von 1709, „Freundliches Licht“ (Vespergesang), das Troparion zu Ehren der seligen Märtyrer des ukrainischen Landes in der Fassung des Lwiwer Irmologions von 1904 (adaptiert von Maksym Tymo) sowie „Mutter der Barmherzigkeit“ – einen Kant von Dmytrij Tuptalo (17. Jh.).

Der jüngste Chor „Cantus“ erfreute die Zuhörer mit den Liedern „Gebet“ (Text und Musik von Kristina Saharyna) und „Laternen“ (Text von Kateryna Kostiuk, Musik von Andrii Tymoshchyk).

Foto: Elias Hunter

Sehen Sie auch