Gebetsvolle Eröffnung der Ausstellung „Verlorene Kindheit“ in Osnabrück

5. März 2026

Am 4. März 2026 fand im Dom St. Peter in Osnabrück die gebetsvolle Eröffnung der Ausstellung „Verlorene Kindheit“ statt. Die Ausstellung ist dem Gedenken an ukrainische Kinder gewidmet, die infolge der russischen Aggression gegen die Ukraine ums Leben gekommen sind.

Gebetsvolle Eröffnung der Ausstellung „Verlorene Kindheit“ in Osnabrück

Die Ausstellung findet mit Unterstützung des Bistums Osnabrück, insbesondere des Bereichs Weltkirche, der von Regina Wildgruber geleitet wird, statt.


Am gemeinsamen Gebet nahmen der Generalvikar Ulrich Beckwermert sowie der Chor der ukrainischen griechisch-katholischen Seelsorge in Osnabrück teil. Während der Eröffnung wandte sich auch der Seelsorger der ukrainischen Gemeinde, Pfr. Nazarii, an die Anwesenden und betonte die geistliche und menschliche Dimension der Tragödie:

Heute treten wir mit Schmerz vor den Herrn und legen das Leid unseres Volkes in sein barmherziges Herz. Wir stehen hier nicht nur vor Fotografien und Geschichten dieser Kinder – wir stehen vor zerbrochenen menschlichen Schicksalen, vor unerfüllten Träumen, vor einer abgebrochenen Kindheit. Diese Ausstellung erzählt nicht nur vom Leben dieser kleinen Kinder, sondern lenkt auch unsere Aufmerksamkeit auf die Kriegsverbrechen, die Russland gegen die Ukraine begeht. Sie zeigt die grausame Realität des Krieges, dessen Opfer selbst die Unschuldigsten werden – die Kinder. Diese Kinder dürfen nicht nur Zahlen in einer Statistik sein – jedes von ihnen hat einen Namen, eine Geschichte und bleibt für immer in unserem Gedächtnis und in unserem Gebet“, sagte der Priester.


Auch Generalvikar Ulrich Beckwermert richtete Worte an die Teilnehmenden:

Heute erheben wir unsere Gebete für die unschuldig getöteten Kinder. Wir gedenken ihrer vor Gott und vertrauen sie seiner unendlichen Barmherzigkeit an.

Die Organisatoren laden alle, die noch keine Gelegenheit hatten, die Ausstellung zu besuchen, herzlich ein, in den Dom zu kommen. Die Ausstellung ist noch bis zum 22. März zu sehen und steht allen Interessierten offen.

Die Ausstellung „Verlorene Kindheit“ soll nicht nur die Erinnerung an die unschuldigen Opfer des Krieges bewahren, sondern auch die europäische Gesellschaft an die Tragödie ukrainischer Kinder erinnern, deren Leben durch den Krieg viel zu früh beendet wurde.

Foto: Thomas Arzner

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