Kinder beten am 1. Oktober gemeinsam mit dem Papst den Rosenkranz für den Frieden in der Welt
24. September 2026
Papst Leo XIV. wird sich am 1. Oktober im Rahmen einer Gebetsbegegnung in den Vatikanischen Gärten an der Nachbildung der Erscheinungsgrotte von Lourdes Hunderten Kindern anschließen, um den Rosenkranz für den Frieden zu beten. Zu dem Treffen werden zwischen 700 und 1.000 Kinder aus Schulen und Pfarreien Roms erwartet, die gemeinsam mit dem Heiligen Vater beten und sich geistlich mit Kindern, Familien und christlichen Gemeinschaften weltweit verbinden.

Von Venezuela in die ganze Welt
Die Initiative nahm ihren Anfang in Venezuela. Als dort Kinder den Rosenkranz beteten, erinnerte eine anwesende Frau an die Worte des Heiligen Pater Pio von Pietrelcina: „Wenn eine Million Kinder den Rosenkranz beten, wird sich die Welt verändern.“ Seitdem schließen sich jedes Jahr im Oktober Kinder weltweit zum gemeinsamen Rosenkranzgebet in Pfarreien, Kindergärten und Schulen zusammen. Der traditionelle Haupttag, der 18. Oktober, ist dem Gedenken an den Heiligen Evangelisten Lukas gewidmet, der das Evangelium von der Kindheit Jesu verfasste und der Überlieferung nach die erste Maria-Ikone malte. Auch ukrainische Kinder beteiligen sich regelmäßig an der Aktion.
Unterstützt wird die weltweite Bewegung von der Päpstlichen Stiftung „Kirche in Not“. Über ihre 23 Nationalbüros stellt die Stiftung didaktisches Material sowie Begleitmaterialien in verschiedenen Sprachen bereit, um Eltern, Lehrkräfte und Erziehende bei der Einbindung der Kinder zu unterstützen.
Kinder aus aller Welt im Gebet vereint
In diesem Jahr erstreckt sich die Kampagne erstmals über eine ganze Woche vom 1. bis zum 7. Oktober. Dies ermöglicht Diözesen, Pfarreien, Schulen und Familien auf allen Kontinenten, einen für ihre seelsorglichen Gegebenheiten passenden Tag zu wählen und dennoch im gemeinsamen Gebetsanliegen für Frieden und Einheit verbunden zu bleiben. Den Abschluss bildet der 7. Oktober, das Fest Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz. Neben dem Gebet in Rom finden Aktionen in zahlreichen Ländern statt – von indigenen Gemeinschaften im bolivianischen Amazonagebiet bis hin zu Pfarreien im Sudan, in Simbabwe, Mosambik und weiteren von Krieg, Armut oder Instabilität betroffenen Regionen.
Gebet für eine verwundete Welt
Die Gebetskampagne steht unter der Verheißung der Botschaft von Fátima: „Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren.“ In seiner Botschaft an die Teilnehmenden unterstreicht Kardinal Kurt Koch, Präfekt des Dikasteriums zur Förderung der Einheit der Christen und internationaler Präsident von „Kirche in Not“, dass das Unbefleckte Herz Mariens ein dem Heiligen Geist ganz geöffnetes Leben verkörpert und Maria als Vorbild des Glaubens, der Liebe und des Gebets voranleuchtet.
Quelle: vaticannews.va