Ukrainische Gemeinde in Island nahm an Wallfahrt nach Snæfellsnes teil

17. Juli 2026

Am 15. Juli nahm die ukrainische Gemeinde aus Reykjavík (Island) an einer Wallfahrt zum Erscheinungsort der Gottesmutter auf Snæfellsnes teil.

Ukrainische Gemeinde in Island nahm an Wallfahrt nach Snæfellsnes teil

Die Wallfahrt wurde von Bischof David Tencer, dem Bischof der Diözese Reykjavík, geleitet.

Während des Pilgerwegs beteten die Gläubigen den Rosenkranz in ukrainischer Sprache für den Frieden und ein Ende des Krieges in der Ukraine.

Hintergrund:

Die Geschichte dieses Wallfahrtsortes in Island reicht bis in das Jahr 1230 zurück. Dem damaligen Bischof Guðmundur Arason, dessen isländischer Beiname „góði“ für „der Gute“ beziehungsweise „unter Gottes Schutz“ steht, soll die Gottesmutter in Begleitung von drei Engeln erschienen sein und ihn gebeten haben, eine Quelle zu segnen. Menschen, die Wasser aus dieser Quelle tranken, erfuhren Genesung, insbesondere bei Augenleiden. Im Jahr 1989 wurde auf Initiative eines lutherischen Pastors eine Statue der Gottesmutter errichtet. Seitdem entwickelte sich der Pfad zu einem Pilgerweg zur Allheiligsten Gottesmutter, der an ihre mütterliche Liebe und den Schutz Gottes erinnert.

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