Bischof Bohdan Dzyurakh besucht Hilfswerk „Kirche in Not“ in Königstein
2. September 2026
In Königstein im Taunus fand ein Treffen von Bischof Bohdan Dzyurakh mit Vertretern der internationalen katholischen Hilfsorganisation „Kirche in Not“ (ACN) statt. Das Hilfswerk unterstützt die Kirche in Regionen, die vor besonderen Herausforderungen stehen.

Im Rahmen seines Aufenthalts traf sich der Bischof mit dem Generalsekretär von „Kirche in Not“, Ferdinand Habsburg. Das Treffen bot Gelegenheit, der Organisation für die Unterstützung des Apostolischen Exarchats in Deutschland zu danken und die weitere Zusammenarbeit zu erörtern.
Dank der Unterstützung von „Kirche in Not“ konnte das Apostolische Exarchat bereits eine Reihe von Projekten im Bereich des seelsorglichen und katechetischen Dienstes realisieren. Das Hilfswerk förderte dabei unter anderem die Arbeit der Jugendkommission sowie der Katechetischen Kommission des Exarchats und unterstützte den Druck von katechetischen Materialien, die in der Glaubensunterweisung von Kindern, Jugendlichen und Kirchengemeinden eingesetzt werden.
Gefördert wurde zudem die Herausgabe eines Buches über den Seligen Hieromärtyrer Petro Werhun. Der ukrainische Priester wirkte als Seelsorger für die Ukrainer in Deutschland und erlitt später das Martyrium.
Ein Bestandteil des Aufenthalts in Königstein war die gemeinsame Feier der Göttlichen Liturgie. Diese liturgische Feier bot Gelegenheit, den Dank für die geistliche und materielle Solidarität des Hilfswerks mit der ukrainischen Bevölkerung zum Ausdruck zu bringen.
Unter den Bedingungen des andauernden Krieges in der Ukraine kommt dieser Unterstützung eine wichtige Bedeutung zu. Die ukrainischen Kirchengemeinden in Deutschland spielen eine wesentliche Rolle bei der seelsorglichen Begleitung von Ukrainern, der Unterstützung von Familien, Kindern und Jugendlichen sowie beim Erhalt der christlichen Identität der Gläubigen in der Diaspora.
Bischof Bohdan Dzyurakh dankte den Vertretern von „Kirche in Not“ für die partnerschaftliche Zusammenarbeit und die Unterstützung der Projekte des Apostolischen Exarchats.