Feierliche Vesper in Würzburg: Bischof Bohdan dankt „Renovabis“ und den Wohltätern für die Unterstützung der Ukraine

14. Mai 2026

Am 14. Mai leitete Bischof Bohdan Dzyurakh auf Einladung der deutschen Hilfsorganisation „Renovabis“ die feierliche Vesper im byzantinischen Ritus in der Franziskanerkirche. Bei dieser Gelegenheit drückte der Bischof der Leitung von „Renovabis“ seine Dankbarkeit für die Unterstützung des ukrainischen Volkes aus, das infolge der nun im fünften Jahr andauernden umfassenden Invasion unter den russischen Besatzern leidet.

Feierliche Vesper in Würzburg: Bischof Bohdan dankt „Renovabis“ und den Wohltätern für die Unterstützung der Ukraine

Zu Beginn der Veranstaltung gab es ein Grußwort von Dr. Markus Ingenlath, dem Geschäftsführer von „Renovabis“, der die Anwesenden willkommen hieß und auf das gemeinsame Gebet einstimmte. Begleitet wurde die feierliche Vesper zudem durch den Gesang der Schola des Collegium Orientale aus Eichstätt.

Im Rahmen der Vesper hielt Archimandrit Dr. Andreas Abraham Thiermeyer die Predigt, in der er hervorhob, dass Christi Himmelfahrt kein Fest des Abschieds sei, sondern ein Fest der Hoffnung und der menschlichen Würde. Er erklärte, dass die christliche Hoffnung nicht bedeute, sich von der Welt zu entfremden, sondern vielmehr dazu verpflichte, die Menschen zu lieben und erfüllt zu leben. Gemäß seinem Leitgedanken „Wer an den Himmel glaubt, kann die Erde nicht verlassen“, brauche es heute Christen, durch die Gottes Hoffnung sichtbar werde. In dunklen Stunden sei jedes Wort der Unterstützung und jede Präsenz eine von vielen „himmlischen Spuren auf Erden“, da Christus die Menschen auf ihrem Weg weiterhin wahrhaftig begleite.


Abschließend teilte Bischof Bohdan die traurigen Nachrichten über die massiven russischen Bombardierungen der vergangenen Tage in der Ukraine mit. Er wandte sich auch an die anwesenden Wohltäter und bedankte sich für die Solidarität mit dem ukrainischen Volk in seinem Kampf für Freiheit und einen gerechten Frieden. Darüber hinaus dankte der Bischof Archimandrit Thiermeyer für dessen langjährige Arbeit bei der Ausbildung künftiger Priester der UGKK am Collegium Orientale in Eichstätt.

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