In Zarwanyzja endete die Versammlung der Bischofssynode der UGKK, die den Kodex der Kanones der Kirche verabschiedete
11. Juli 2026
Am Freitag, dem 10. Juli, endete die diesjährige Versammlung der Bischofssynode der UGKK, die im marianischen geistlichen Zentrum „Zarwanyzja“ stattfand. Das Hauptthema der Synode lautete „Pastoral der Berufungen zum Priestertum und Mönchtum“. An den synodalen Sitzungen nahmen 49 Hierarchen aus der Ukraine, West- und Mitteleuropa, Nord- und Südamerika sowie Australien teil.

Am letzten Tag der Synode versammelten sich die Bischöfe nachmittags im Sitzungssaal, wo Bischof Ihor Vozniak, Erzbischof und Metropolit von Lwiw, allen Bischöfen für die effektive synodale Arbeit zum Wohl der Kirche dankte. Anschließend drückte Seine Seligkeit Sviatoslav Shevchuk dem Sekretariat der Synode, dem technischen Personal sowie allen Helfern und Mitarbeitern des Zentrums „Zarwanyzja“ seine Dankbarkeit für den reibungslosen Ablauf der Synode aus. Gesondert hob das Oberhaupt der UGKK den Dienst von Pfr. Anibal Soltus hervor, den er zum Erzpriester ernannte und ihm das Recht verlieh, ein goldenes Kreuz mit Verzierungen zu tragen.
Danach zogen die Hierarchen gemeinsam mit dem Oberhaupt der Kirche unter dem Gesang von „Wytai, Marije!“ („Gegrüßet seist du, Maria!“) in einer Prozession vom Sitzungssaal zur Kathedrale der Muttergottes von Zarwanyzja, wo sie gemeinsam die geistliche Hymne der Ukraine „Bosche, welykyj, jedynyj“ („Großer und einziger Gott“) sangen.
Traditionell trugen die jüngsten Bischöfe die Kerze und das Buch des Heiligen Evangeliums in der Prozession: Bischof Ihor Rantsia, Bischof der Eparchie Paris, Bischof Mariush Dmyterko, Weihbischof der Eparchie Breslau-Koszalin, und Bischof Mykhailo Smolinskyi, Bischof der Eparchie Saskatoon.
Am Abend desselben Tages unterzeichneten die Bischöfe die synodalen Beschlüsse, was den offiziellen Abschluss der Synode der Bischöfe der UGKK 2026 markierte.
Eine der Hauptentscheidungen der diesjährigen Synode war die Annahme des Kodex der Kanones der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche – des grundlegenden gesetzgeberischen Dokuments der Kirche, an dem zehn Jahre lang gearbeitet wurde. Der Kodex fasst die jahrhundertelange kanonische Tradition der Kirche von Kyjiw zusammen – von alten Nomokanons (Kormtscha-Büchern) und Beschlüssen lokaler Konzilien bis hin zu modernen kirchenadministrativen Akten – und stellt einen neuen Schritt in der Entwicklung der patriarchalen Strukturen der UGKK dar.
Das Kommuniqué und die Beschlüsse der Synode werden in Kürze auf den offiziellen Ressourcen der UGKK veröffentlicht.










