Liturgisch-musikalischer Praxiskurs für Kirchensänger aus Mittel- und Norddeutschland
3. November 2026
Vom 29. Oktober bis 1. November 2026 fand in Rheine das zweite regionale Treffen des liturgisch-musikalischen Projekts „Erneuerung des liturgischen Lebens in der Gemeinde: Schwierigkeiten und Perspektiven“ statt. Veranstaltet wurde der Praxiskurs vom Apostolischen Exarchat für die Ukrainer des byzantinischen Ritus in Deutschland und Skandinavien in Zusammenarbeit mit dem Liturgischen Zentrum „Peredannja“ aus Lwiw. Daran nahmen 28 Kirchensängerinnen und Kirchensänger aus Mittel- und Norddeutschland teil.

Lernen und gemeinsames Gebet
Das Programm verband gemeinsame Gottesdienste, Vorträge und praktische Übungen unter der Leitung des Teams des Liturgischen Zentrums. Die Teilnehmenden lernten Gesänge der Göttlichen Liturgie und vertieften ihr Können. In Gruppen arbeiteten sie am liturgischen Gesang und erweiterten ihr Verständnis der Gottesdienste. Eine der thematischen Einheiten war ein Austausch mit Praxisteil zum Thema „Das Gebet im östlichen Ritus in Westeuropa“, geleitet von Natalja Subbotina.
Einen wichtigen Platz im Programm nahm das gemeinsame Gebet ein: die Vesper, der Akathistos und die Göttliche Liturgie. Zum Abschluss des Kurses tauschten die Teilnehmenden in einer Reflexionsrunde ihre Eindrücke und Erfahrungen aus.
Abschlussliturgie in Osnabrück
Der Praxiskurs endete in Osnabrück. Dort beteten die Teilnehmenden gemeinsam mit der ukrainischen Gemeinde der Heiligen Apostel Petrus und Paulus ausgewählte Gesänge des sonntäglichen Morgengottesdienstes (Orthros) und die Göttliche Liturgie. Die Sängerinnen und Sänger gestalteten den Sonntagsgottesdienst mit ihrem Gesang und konnten so das Gelernte in der Praxis anwenden. Nach der Liturgie erhielten sie Erinnerungsurkunden für ihre Teilnahme, und die Gemeinde lud alle zu einem gemeinsamen Essen ein.












