Die Kathedrale Maria Schutz – Zeugin und Verkünderin der unerschütterlichen Hoffnung
20. Oktober 2026
Am 17. Oktober 2026 fanden in der Kathedrale Maria Schutz und Hl. Apostel Andreas in München die zentralen Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag der Weihe der Kirche statt. Der bischöflichen Göttlichen Liturgie stand Seine Exzellenz Bischof Bohdan Dzyurakh vor, Apostolischer Exarch für die Ukrainer des byzantinischen Ritus in Deutschland und Skandinavien.

Predigt des Apostolischen Exarchen, S. E. Bischof Dr. Bohdan Dzyurakh,
anlässlich des 50. Jahrestages der Weihe der Kathedrale Maria Schutz
und des heiligen Apostels Andreas des Erstberufenen in München
Hochwürdige und liebe Mitbrüder im priesterlichen Dienst, verehrte Ordensschwestern, sehr geehrter Herr Generalkonsul der Ukraine in München, Yurii Nykytiuk, sehr geehrter Herr Generalkonsul Frankreichs, Alexandre Vulic, sehr geehrter Herr Generalkonsul Polens, Rafał Wolski, sehr geehrter Herr Stadtrat H. Kriesel, unsere lieben deutschen Freunde, liebe Vertreterinnen und Vertreter ukrainischer gesellschaftlicher, wissenschaftlicher und jugendlicher Organisationen, liebe Schwestern und Brüder in Christus! Gelobt sei Jesus Christus!
Ich heiße Sie alle ganz herzlich zu dieser Göttlichen Liturgie willkommen und danke Ihnen, dass Sie diese Momente des Gebets, der Freude und der Dankbarkeit gegenüber Gott mit uns teilen – der Dankbarkeit für das Geschenk dieser Kathedralkirche an unsere ukrainische Gemeinde in München.
„Die Segnung des Baugrundstücks für die Kirche – am 7. November 1974, die Weihe des Grundsteins – am 26. Oktober 1975 und am 17. Oktober 1976 die Weihe der Kirche. Betrachtet man diese Fakten und Daten nur oberflächlich, scheint alles selbstverständlich: Man hat begonnen und das Werk vollendet. Berücksichtigt man jedoch alle Schwierigkeiten und Mühen, insbesondere unter unseren damaligen Umständen, dann waren diese drei Jahre eine sehr lange und bewegte Zeit. In dieser Zeit gab allein die unerschütterliche Hoffnung auf Gottes Segen die Kraft, durchzuhalten, weiterzustreben und voranzugehen, damit dieses von Herzen kommende und edle Vorhaben Wirklichkeit werden konnte: in München eine eigene ukrainische Kathedrale zu errichten und daneben ein Pfarrzentrum zu schaffen.“
Mit diesen Worten kommentierte unsere Exarchatszeitschrift „Christliche Stimme“ das historische Ereignis der Weihe unserer Kathedrale vor genau 50 Jahren, am 17. Oktober 1976. Die Weihe vollzog unser erster Exarch, Seine Exzellenz Bischof Platon Kornilyak, in Konzelebration mit zahlreichen Geistlichen und unter Beteiligung von Hunderten Gläubigen.
Die Kathedrale wurde zu Ehren des Schutzes der Allerheiligsten Gottesmutter und des heiligen Apostels Andreas des Erstberufenen erbaut und geweiht, um auf diese Weise die Verbundenheit mit unserer Heimat zu unterstreichen. Dort, auf den uns so sehr am Herzen liegenden Hügeln von Kiew, verkündete der Überlieferung nach der Apostel Andreas der Erstberufene das Evangelium. Und in der Kathedrale der Heiligen Sophia, der Weisheit Gottes, betet die Gottesmutter als Kiewer Oranta mit zum Himmel erhobenen Händen für unser Volk, für seine Söhne und Töchter, die über die ganze Welt verstreut leben.
Ein halbes Jahrhundert ist vergangen, und diese Kathedrale in München bleibt weiterhin eine Zeugin der „unerschütterlichen Hoffnung“ des gläubigen ukrainischen Volkes. Diese Hoffnung beseelte die damalige ukrainische Gemeinde, die es sich inmitten der Not und der Herausforderungen der Nachkriegszeit zur Aufgabe gemacht hatte, wie es Zeitgenossen und Teilnehmer der Weihe beschrieben, als ihr „von Herzen kommendes und edles Werk“ hier in München, im Herzen des gastfreundlichen Bayern, ein Gotteshaus zu errichten.
Heute gedenken wir in Dankbarkeit und aufrichtiger Fürbitte all jener, die durch ihre Gebete, ihre Talente und ihre Arbeit, durch ihre Spenden – manchmal größere, manchmal bescheidenere, aber stets von Herzen kommende Gaben aus Liebe zu Gott und zur Mutterkirche – zum Bau dieser Kathedrale beigetragen haben. Lange Listen der Spenderinnen und Spender wurden Monat für Monat in der „Christlichen Stimme“ veröffentlicht. Doch das Wichtigste ist, dass ihre Namen im Buch des Lebens im Himmel verzeichnet sind.
Unser besonderer Dank gilt unseren deutschen Brüdern und Schwestern, die unser Exarchat von Anfang an bis heute treu und großzügig unterstützen, gemeinsam mit uns dieses Gotteshaus errichtet haben und nun mit uns für seine Schönheit Sorge tragen. Wir möchten unseren Dank der hier anwesenden Vertreter des Erzbischöflichen Ordinariats München, Pfr. Dr. Stephan Kappler und Herrn Dr. Florian Schuppe, zum Ausdruck bringen. Zugleich bitten wir Sie, unseren Dank an Seine Eminenz Kardinal Marx, an die Geistlichkeit und an alle Gläubigen dieser Ortskirche weiterzuleiten, mit der uns das Band des Glaubens und der evangelischen Geschwisterlichkeit verbindet.
Von Herzen danken wir auch den Behörden des Freistaates Bayern und der Landeshauptstadt München, die den Ukrainerinnen und Ukrainern während all der Jahre des Bestehens unseres hier ansässigen Apostolischen Exarchats eine bewundernswerte Gastfreundschaft, Solidarität und Unterstützung entgegengebracht haben. Dies gilt insbesondere für die vergangenen Jahre, in denen Tausende Ukrainerinnen und Ukrainer hier offene Arme und offene Herzen gefunden haben.
Wir danken dem hier anwesenden Vertreter der Münchner Stadtverwaltung, Herrn Stadtrat H. Kriesel, unserem großen Freund Herrn Michael Dzeba sowie all unseren anderen deutschen Freunden und Wohltätern, insbesondere den anwesenden Vertretern der Stiftung „Kirche in Not“ und des Hilfswerks „Renovabis“.
Euch allen, liebe Freunde, Wohltäter und Spender, möchten wir heute unser aufrichtiges ukrainisches „Spasybi“-“Danke schön!“ und unser ebenso herzliches bayerisches „Vergelt’s Gott!“ sagen. Unsere menschliche Dankbarkeit bringen wir auch durch unser Gebet vor dem Thron des Allmächtigen zum Ausdruck: Wir beten für euch alle, die ihr zu den „edlen und immer in Erinnerung bleibenden Stiftern und Spendern dieses heiligen Tempels“ gehört, wie es in der Göttlichen Liturgie des heiligen Johannes Chrysostomos heißt. Für euch betet unsere Kirche täglich zum Herrn.
In unserer Tradition wird die Kathedrale häufig auch als „Sobor“ bezeichnet. Diese Bezeichnung, die im Ukrainischen mit den Begriffen „Versammlung“, „Gemeinschaft“ und „Einheit“ verbunden ist, bringt die besondere Sendung einer Kathedrale zum Ausdruck: Sie soll ein Ort der Begegnung und ein Raum gelebter Einheit sein. Denn auch wenn wir über die ganze Welt verstreut leben, sind wir doch nicht voneinander getrennt. Wir pflegen weiterhin enge Verbindung zu unserer Heimat, finden in den Ländern unserer neuen Ansiedlung zueinander und bewahren unsere Muttersprache, unsere Kultur und unsere Traditionen. Man kann sagen, dass hier in München das Herz des ukrainischen Volkes besonders deutlich schlägt.
Was uns jedoch am tiefsten verbindet, ist unser gemeinsamer, heiliger, von unseren Vorfahren überlieferter christlicher Glaube. Deshalb freue ich mich sehr, unsere Seelsorger und Gläubigen aus anderen Gemeinden Deutschlands willkommen zu heißen, die sich unseren Feierlichkeiten hier in München angeschlossen haben. Ebenso begrüße ich alle, die mithilfe moderner Kommunikationsmittel mit uns heute gemeinsam beten.
Wir freuen uns, dass heute auch unsere orthodoxen Brüder und Schwestern unter der Leitung von Pfr. Viktor Mandziuk mit uns beten. In dem Glauben unserer Vorfahren, der zur Zeit der Taufe der Rus´-Ukraine noch keine konfessionellen Trennungen kannte, waren und sind wir alle miteinander verbunden: Ukrainer, für die Deutschland längst zur zweiten Heimat geworden ist, ebenso wie jene, die sich erst vor Kurzem unserer Gemeinde angeschlossen haben, und unsere Landsleute, die aus anderen europäischen Ländern – Polen, Kroatien, Serbien, Bosnien und Herzegowina, Rumänien, der Slowakei und weiteren Ländern – hierhergekommen sind.
Unsere Einheit im heiligen Glauben geht jedoch über die ethnischen Grenzen eines Landes oder eines Volkes hinaus. Deshalb freut es uns besonders, dass in unserer Kirche und in dieser Kathedrale sowohl die deutschen Gläubigen vor Ort als auch Angehörige anderer Völker und ethnischer Gruppen Gottes Gnade empfangen. Mögen sich die Worte des Apostels der Völker immer mehr an uns erfüllen: „Es gibt nur einen Leib und einen Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung, die eurer Berufung entspricht“ (Eph 4,4).
Liebe Schwestern und Brüder in Christus!
Heute begehen wir den Höhepunkt unserer Jubiläumsfeierlichkeiten. Die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum haben wir jedoch bereits vor einem Jahr begonnen, gegen Ende des Heiligen Jahres 2025, das unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“ stand. Seitdem fanden zahlreiche festliche Veranstaltungen und seelsorgliche Initiativen statt: Wallfahrten zur Kathedrale, Tage der offenen Tür, die vielen Menschen die Möglichkeit gaben, unsere kirchliche Gemeinschaft in München näher kennenzulernen, ein Kinderzeichenwettbewerb, ein festliches Chorkonzert unter dem Titel „Mit Liedern preisen wir Gott“ und vieles mehr.
Ich danke allen, die diese Veranstaltungen organisiert und sich an der Vorbereitung und Durchführung der heutigen Feierlichkeiten beteiligt haben: dem Administrator der Kathedrale, Pfr. Volodymyr Viitovych, unseren Seelsorgern, den Ordensschwestern, den Seminaristen, den Messdienern und Ministranten, den Pfarrgemeinderäten, den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, dem Chor und den Sängerinnen und Sängern, allen Gebetsgruppen, meinen engsten Mitarbeitern in der Kurie und in der Residenz des Exarchen sowie allen Gemeindemitgliedern. Gemeinsam bilden wir unsere große Kathedralfamilie und bemühen uns, durch unser Gebet und konkrete humanitäre Hilfe ein Licht der Hoffnung für unsere Brüder und Schwestern in der Ukraine zu sein.
Seit den ersten Tagen der großangelegten russischen Invasion ist diese Kathedrale ein Zentrum der Unterstützung für unsere leidenden Brüder und Schwestern in der Ukraine geblieben. Ich denke, wir alle haben noch die Ströme von Freiwilligen und Spendern vor Augen, die aus allen Teilen Münchens hierherkamen, um von hier aus humanitäre Hilfsgüter in die Ukraine zu schicken – und mit ihnen das Licht der Hoffnung und die Zuversicht, die aus unseren Gebeten erwächst. Dieser Strom barmherziger und solidarischer Liebe ist bis heute nicht versiegt. Morgen werden wir im Hof unserer Kathedrale erneut zwei Fahrzeuge segnen, die unseren Verteidigern und Kaplänen in der Ukraine dienen sollen.
Doch auch unsere Landsleute in der Heimat beeindrucken uns immer wieder durch ihren Mut und inspirieren uns durch ihre unerschütterliche Hoffnung. Das Oberhaupt unserer Kirche, Seine Seligkeit Sviatoslav, schrieb in seiner Botschaft zur Eröffnung des Heiligen Jahres 2025 über die zahlreichen Zeichen der Hoffnung, die unser Volk heute sichtbar werden lässt:
„In unserer zeitgenössischen Geschichte offenbart sich die christliche Hoffnung auf neue, manchmal sogar heroische Weise. Wir sind Zeugen der christlichen Hoffnung, wenn wir unsere neuen Helden sehen, die im Namen der Liebe zu Gott und zum Vaterland täglich in den Tod gehen – dann hat die Hoffnung das Gesicht eines Soldaten. Wenn wir unsere Ärzte und Sanitäter sehen, die unermüdlich Tag für Tag die Wunden unseres Volkes versorgen, obwohl sie wissen, dass der Krieg morgen neue verursachen könnte – dann hat die Hoffnung das Gesicht eines Arztes. Wenn wir die Energieversorger und Rettungskräfte sehen, die täglich Trümmer beseitigen und daran arbeiten, die Infrastruktur unserer Städte und Dörfer wiederherzustellen, obwohl sie wissen, dass morgen vielleicht ein neuer Raketenangriff ihre Arbeit zunichtemachen wird – dann nimmt die Hoffnung auch ihr Gesicht an. Die Hoffnung trägt auch das Gesicht unserer Jugend, die es mitten im Krieg versteht, zu lieben, neue Familien zu gründen und Kinder zur Welt zu bringen, obwohl sie sich bewusst ist, dass sie zu einer Generation gehört, die häufiger bei Beerdigungen ihrer Gleichaltrigen als bei Hochzeiten zu Gast ist. Die christliche Hoffnung ist das Geheimnis der Standhaftigkeit und Unbesiegbarkeit unseres Volkes, das es mitten im Krieg versteht, die Freiheit um den Preis des eigenen Lebens zu verteidigen, von einer besseren Zukunft zu träumen und schon heute eine bessere Welt für seine Kinder aufzubauen. Und die Quelle dieser Hoffnung ist der auferstandene Christus, der uns in diesem Reich des Todes auf die Quelle des ewigen Lebens hinweist, die in uns pulsiert.“ („Jesus Christus – unsere Hoffnung“ [1 Tim 1,1], Botschaft Seiner Seligkeit Sviatoslav zum Heiligen Jahr 2025, Nr. 23.)
Ich könnte diese Liste der Zeichen der Hoffnung fortsetzen, die wir in unserer ukrainischen Gemeinschaft hier in Deutschland und in den nördischen Ländern unseres Exarchats wahrnehmen.
Ein Zeichen der Hoffnung sind für mich unsere Priester, Diakone, Ordensleute und Gläubigen, die ihren Glauben offen und freudig bekennen und die Liebe zu ihrer Heimat und die Treue zu ihrem Volk in ihren Herzen bewahren.
Ein Zeichen der Hoffnung sind für mich unsere Seminaristen Oleksij und Serhij, die ihr Studium in Eichstätt begonnen haben und ihre Ausbildung unter der Leitung des hier anwesenden Rektors des Collegium Orientale, Pfr. Dr. Andrij Mykhalejko, und seiner Mitarbeiter fortsetzen werden.
Ein Zeichen der Hoffnung ist für mich das Wirken unserer traditionsreichen und neu entstandenen ukrainischen Organisationen, etwa des Bundes Ukrainischer Frauen in Deutschland und des Verbandes Ukrainischer Ärzte in Deutschland und viele andere. Hoffnung schenken uns ebenso unsere Jugendbewegungen und Gemeinschaften, insbesondere die Union der Ukrainischen Jugend (SUM), die ihre Tätigkeit hier in München in der Nachkriegszeit wieder aufgenommen hat, sowie die lebendige Entwicklung der Pfadfinderorganisation PLAST in ganz Deutschland und Skandinavien.
Ein Zeichen der Hoffnung sind für mich die Hunderte und Tausende unserer Kinder, die die Samstagsschulen besuchen. Allein an einer dieser Schulen in München ist die Zahl der Kinder im vergangenen Jahr auf etwa 450 gestiegen. Bei dieser Gelegenheit möchte ich der Stadtverwaltung München danken, die dabei geholfen hat, geeignete Räumlichkeiten für die Schule zu finden, in denen die Kinder unterrichtet werden und ihre Lehrkräfte arbeiten können.
Ein Zeichen der Hoffnung sind für mich unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, insbesondere die Ukrainische Freie Universität, die das Licht der ukrainischen Wissenschaft und Kultur in die Welt trägt und dort verbreitet.
Ein weiteres Zeichen der Hoffnung ist der aufopferungsvolle und selbstlose Einsatz unserer Diplomaten, die hier durch den Generalkonsul der Ukraine, Yurii Nykytiuk, und seine Kollegen aus Polen und Frankreich vertreten sind. Ich danke ihnen von ganzem Herzen für ihre Anwesenheit und ihre Solidarität mit uns.
Ein Zeichen der Hoffnung sind auch unsere Verteidiger, die sich aus gesundheitlichen Gründen hier bei uns aufhalten und auf unterschiedliche Weise ihre Aufgabe zum Schutz und zur Unterstützung der Ukraine fortsetzen.
Bitte verzeihen Sie mir, wenn ich nicht alle namentlich nennen kann – all die Menschen, Gruppen und Organisationen. Es sind so viele, und gerade darin liegt auch eine Quelle unserer gemeinsamen, großen Hoffnung!
Ein besonders großes Zeichen der Hoffnung ist für mich unsere heutige Gebetsversammlung, in der wir, wie es in unseren liturgischen Texten heißt, „einmütig mit Mund und Herz“, Christus, den Auferstandenen, preisen – die einzige und endgültige Quelle unserer Kraft und unserer Hoffnung.
Liebe Schwestern und Brüder in Christus!
Die Weihe unserer Kathedrale fand vor 50 Jahren an einem Sonntag statt. Unser goldenes Jubiläum feiern wir nun an einem Samstag, am Vorabend des Sonntags, den wir in der byzantinischen Tradition das „kleine Ostern“ nennen. Der Karsamstag ist in der Theologie der Ostkirche kein Tag des passiven Wartens in Angst und Ungewissheit angesichts des kommenden Tages. Er ist vielmehr ein Tag und eine Zeit österlicher Hoffnung, die uns gewiss macht: Auf Golgota folgt unweigerlich der Morgen der Auferstehung und des neuen Lebens, das in Christus, dem Auferstandenen, erneuert wird.
Möge Er, unser auferstandener Erlöser und Herr, auf die Fürsprache der Allerheiligsten Gottesmutter, des heiligen Apostels Andreas, des seligen Petro Werhun und der seligen Edigna uns alle für ein weiteres halbes Jahrhundert segnen! Möge diese Kathedrale, die schon durch ihre äußere Architektur an ein Schiff erinnert, für alle, die sie sehen und betreten, ein Anker unerschütterlicher Hoffnung sein!
Möge unsere kirchliche und ukrainische Gemeinschaft für alle Menschen, unter denen wir leben, ein Zeichen und eine Verkünderin jener unerschütterlichen Hoffnung sein, die uns beseelt, stärkt und auf unserem Weg begleitet. Amen.


























































